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28-10-2008 Reisen
Weltraumtourist Garriott erlebte Flug "wie eine Choreografie"
Der US-Weltraumtourist Richard Garriott hat seine Reise ins All wie einen Tanz erlebt: Den größten Eindruck habe der Start der russischen Sojus-Trägerrakete auf ihn gemacht, berichtete der 47-Jährige am Montag. Das Abheben habe "wie eine schöne Choreografie" auf ihn gewirkt, "mächtig und sicher, aber auch elegant".



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Unvergesslich würden ihm auch die Schwerelosigkeit sowie der Ausblick von der Internationalen Raumstation ISS bleiben, sagte Garriott drei Tage nach seiner Rückkehr zur Erde. Insgesamt habe seine Reise ins All alle seine Erwartungen übertroffen.

Schon bevor er überhaupt Richtung ISS gestartet sei, habe er überlegt, wie er einen zweiten Flug machen könne, gestand Garriott. Der US-Weltraumtourist der sein Vermögen mit Computerspielen machte, war am 12. Oktober mit einer russischen Rakete ins All gestartet und hatte zehn Tage an Bord der Internationalen Raumstation ISS verbracht. Der 47-Jährige ist der Sohn des US-Astronauten Owen Garriott, der 1973 zwei Monate auf der ersten Raumstation "Skylab" verbracht hatte. Er sei im Dunstkreis der US-Raumfahrtbehörde NASA aufgewachsen und habe als Kind geglaubt, "dass alle Astronauten werden, wenn sie groß werden, weil die meisten unserer Nachbarn Astronauten waren", schilderte Garriott.

Privatflüge trotz Finanzkrise begehrt

Die Weltfinanzkrise wird keine Folgen für das Programm des Unternehmens Space Adventures haben, dass Weltraumtouristen zur Internationalen Raumstation (ISS) bringt. Wie der sechste Weltraumtourist Richard Garriott und Vizepräsident von Space Adventures nach seiner Rückkehr im Sternenstädtchen (bei Moskau) sagte, wird es in den kommenden Jahren nicht an Weltraumtouristen mangeln.

Space Adventures ist ein US-Privatunternehmen und beschäftigt sich mit dem Transport der Weltraumtouristen zur ISS mit Unterstützung von Roskosmos.


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