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10-04-2010 Reisen
Fünf Deutsche bei Lawinenunglück im Fernen Osten Russlands getötet - Hotline für Angehörige geschaltet


Bei einem Lawinenunglück im Fernen Osten Russlands sind fünf deutsche Skitouristen getötet worden. Auch fünf Russen kamen nach Meldungen der Nachrichtenagentur Interfax ums Leben, als der Hubschrauber der Touristengruppe am Samstag auf der Halbinsel Kamtschatka unter Schneemassen begraben wurde.




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Der Helikopter sollte die 18-köpfige Gruppe zum Snowboarden auf einen Gipfel bringen.

Wie Interfax meldete, überlebten acht Menschen das Unglück, darunter sechs Deutsche, ein Belgier und ein Russe. Die Lawine habe den am Boden stehenden Hubschrauber verschüttet, die Opfer seien unter einer bis zu 15 Meter hohen Schneedecke begraben worden.

Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Vorfall. Allerdings lägen keine gesicherten Erkenntnisse über etwaige deutsche Opfer vor, teilte das Ministerium mit.

Der Vorfall ereignete sich rund 50 Kilometer westlich des Ortes Petropawlowsk-Kamtschatka. Die Halbinsel ist für ihre zahlreichen Vulkane bekannt. In den vergangenen 15 Jahren entwickelte sich dort ein reger Helikopter-Skitourismus.

Laut Informationen des Reiseveranstalters „Flory Kern“ hat es bei dem Lawinenunglück in Russland weniger Tote gegeben, als bisher angenommen. Elf Gäste, drei Bergführer und drei Mann Besatzung im Hubschrauber waren am heutigen Tage zum Heliskiing unterwegs, darunter neun deutsche Gäste aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sowie zwei deutsche Bergführer. Als die Lawine sich löste, befand sich die Gruppe im Hang. Die Lawine begrub einige Skifahrer sowie den Hubschrauber, der unten auf die Gruppe wartete.

Zur Zeit werden noch neun Personen vermisst, darunter fünf Deutsche, ein russischer Bergführer, ein russischer Skifahrer sowie zwei Mann der Hubschrauber-Besatzung. Der russische Pilot sowie ein Sportler sind verletzt und befinden sich im Krankenhaus, ein belgischer Teilnehmer, die beiden deutschen Bergführer und drei weitere Gäste sind wohlauf.

Die Wintersportgruppe, die ihre Reise über Flory Kern Ski-Berge-Abenteuer gebucht hatte, wurde während ihrer Tour von einer Lawine überrascht. Die Lawine verschüttete einige Skifahrer sowie den Hubschrauber, der unten auf die Gruppe gewartet hatte. Der Unfall ereignete sich heute morgen ca. 70 Kilometer entfernt von Elizovo.

Für Angehörige wurde eine Hotline unter 0800 999 24 24 eingerichtet, unter der laufend neue Informationen zum Unfall und zum Verbleib und der Betreuung von Familienangehörigen abgerufen werden können. Sofort nach Bekanntwerden des Unfalls wurde ein Expertenteam zur Unfallstelle entsandt, um die Rettungsmaßnahmen zu koordinieren und professionelle medizinische Erstversorgung sicher zu stellen. [ russland.RU ]



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