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26-06-2013 Reisen
Städtereise nach Sankt Petersburg: Die Seele Russlands entdecken
Sankt Petersburg wird auch oft als Venedig Nordens bezeichnet, weil er ähnlich durch viele Kanäle geteilt wird. Als Reiseziel ist die Stadt an der Newa bei den Touristen aus ganzer Welt ziemlich beliebt. Sankt Petersburg, der weit hoch im Norden von Russland liegt, ist die größte Stadt nördlich des 60. Breitengrades. Im Sommer können dort die Touristen eine einzigartige Attraktion bewundern: die „Weißen Nächte“ von Sankt Petersburg. Weil die Stadt so weit im Norden gelegen ist, wird hier im Sommer nie ganz dunkel. Aber auch im Winter, wenn die pittoresken Hausdächer mit Schnee bedeckt sind, ist die Stadt an der Newa eine Reise wert. Diese schöne Stadt ist ungefähr zwei Flugstunden von Deutschland entfernt.

Im Internet, wo man beispielsweise günstige Flüge nach Russland bei Lufthansa buchen kann, finden die Touristen viele günstige Flugangebote nach Sankt Petersburg. Neben den zahlreichen historischen Denkmalen und architektonischen Wunderwerken kann man in Sankt Petersburg gut einkaufen gehen. Auf die Touristen warten zahlreiche Boutiquen der angesagten Modedesigner aus aller Welt. In den typischen russischen Restaurants kann man sich von dem Einkaufsbummel und von den zum Teil ziemlich gesalzenen Preisen erholen und stärken, bevor man die bekannte Flaniermeile von Sankt Petersburg – den Newski Prospekt – zu Fuß kennenlernen wird.

Diese Sehenswürdigkeiten gehören zu den Hauptpunkten jeder Sankt Petersburg-Reise

1. Eremitage. Direkt an dem Newa-Ufer gelegen befindet sich die wohl eine der berühmtesten Museen Anlagen der Welt – die Eremitage. Die Anlage besteht aus Alter, Neuer, Kleiner Eremitage und dem Winterpalais. Die meisten Bauwerke entstanden in dem 18. Jahrhundert. Drinnen in über 1.000 Ausstellungsräumen warten auf die Besucher etwa 60.000 der insgesamt drei Millionen Exponate, die man in Eremitage eingesammelt hat. Man findet dort Werke verschiedener französischer, spanischer, italienischer, niederländischer und flämischer Künstler wie auch zahlreiche archäologische Sammelstücke.

2. Panzerkreuzer Aurora: Der Schiff Aurora galt schon in Zeiten der Russischen Oktoberrevolution, als Kriegsschiff der Zaristischen Marine, als der Symbol für diese Ereignisse. Noch bis 1956 war der Kreuzer im Dienst, danach wurde es ausgemustert und liegt jetzt vor Anker bei der Kadettenakademie in Sankt Petersburg, wo es als Museumsschiff besichtigt werden kann.

3. Die Auferstehungskirche (bekannt auch als Blutkirche, Erlöserkirche und Bluterlöser-Kirche): Diese weltbekannte Kirche ist eine Kathedrale in Sankt Petersburg , die nach Vorbild der Basilius-Kathedrale in Moskau erbaut wurde. Die Kirche entstand zwischen 1883 und 1912 und zwar exakt an der Stelle, an der der Zar Alexander II. Opfer des Attentats wurde. Eröffnet wurde sie zur Hundertjahrfeier des Sieges über Napoleon Bonaparte im „Vaterländischen Krieg“ und zum 300-jährigen Jubiläum der Romanow-Dynastie. Sie befindet sich nicht weit von Newski Prospekt am Gribojedow-Kanal.


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