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12-08-2004 Reisen
An der Stelle des bekannten Hotels Rossija wird ein multifunktionaler Komplex entstehen
In der nächsten Zeit wird die Wahl des Investors für das Projekt zur Errichtung eines multifunktionalen Komplexes an der Stelle des Hotels Rossija, mit des größten in Europa /gegenüber dem Kreml gelegen/, stattfinden.

Das teilte Alexander Kusmin, Chefarchitekt der Hauptstadt, auf einem Briefing mit.

Seinen Worten nach ist geplant, zwischen dem Moskwa-Kai und der Warwarka-Straße einen großen Stylobat zu errichten, in dem Multiplexkinos sowie Handelsobjekte und Gaststätten untergebracht werden sollen.

Es ist vorgesehen, hier auch noch rund acht Viertel zu unterbringen, in denen vier- bis fünfgeschossige Hotelkomplexe projektiert worden sind. Möglich ist auch die Schaffung von Atriumräumen in neuen Gebäuden. Ihre Geschosszahl wird einen maximal breiten Blick auf die Christus-der-Erlöser-Kathedrale ermöglichen.

Die Klasse der Hotels wird nach der Nähe zum Kreml eingeschätzt - je näher, desto höher, fügte Kusmin hinzu. Die Zahl der Hotelzimmer wird ungefähr gleich wie im Hotel Rossija sein.

Wie der Chefarchitekt der Hauptstadt mitgeteilt hat, sieht die Ideologie des Projekts maximale Ausnutzung der unterirdischen Räume für den Bau von Parkplätzen für rund 1000 Kraftfahrzeuge vor.

Laut Plan soll ein breiter Platz mit dem Ausgang zum Fluss unter Berücksichtigung des Wiederaufbaus der Kitaigorodski Mauer sowie der historischen Zone von Sarjadje, einschließlich des Wiederaufbaus einer früher verlorenen Kirche, geschaffen werden.

„Die Allee der Sterne" wird auf einen neuen Platz verlegt und eine Weiterentwicklung erfahren.

Kusmin schloss nicht aus, dass der neue multifanktionale Komplex mit dem Gostiny Dwor und der U-Bahn-Station „Kitai-gorod" durch Fussgängerunterführungen verbunden wird. Die Gesamtfläche des Komplexes wird 250 000 Quadratmeter betragen, von denen rund 100 000 Quadratmeter auf den unterirdischen Teil entfallen werden, berichtete der Pressedienst des hauptstädtischen Architektur- und Baukomplexes.

Kusmin erinnerte daran, dass zu Stalins Zeiten geplant wurde, an der Stelle des Hotels Rossija ein Hochwohnhaus zu bauen. Das Projekt des Architekten Tschetschulin, dem dafür ein Stalinpreis verliehen worden war, wurde nicht umgesetzt.

Der Chefarchitekt der Hauptstadt teilte mit, dass der Hotel Moskwa, das neu gebaut wird, die früheren Umrisse wiederholen, das zu erneuernde Hotel Minsk aber sich organisch in das bestehende Bild der Twerskaja Straße, der Hauptstraße von Moskau, einfügen wird.

Ihm zufolge, soll das Projekt des Hotels Moskwa der Öffentlichkeit in den nächsten Tagen vorgestellt werden.

Auf das Schicksal des Hotels Minsk eingehend, verwies der Chefs des Moskauer Architekturkomitees darauf, dass das erneuerte Hotel ebenso hoch sein wird, wie die es umgebenden Gebäude. Die Abmontierung des Hotells soll im kommenden Oktober beginnen. Die Zahl der Zimmer im erneuerten Hotel wird viel größer sein, verlautet aus dem Pressedienst des Architektur- und Baukomplexes der Hauptstadt. (RIA)

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