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Saakaschwili soll abgeschoben werden

Saakaschwili, Michail Warschau
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Michail Saakaschwili, der georgische Expräsident, ukrainischer Exgouverneur und Führer der „Bewegung der neuen Kräfte“ soll nun aus der Ukraine abgeschoben werden.

Die Migrationsbehörde der Ukraine erklärte, die 30-Tagefrist, die Saakaschwili nach der Ablehnung seines Asylantrags zur Abreise gehabt habe, sei vorbei. Da er nicht freiwillig in dieser Zeit gegangen sei, werde er jetzt zwangsweise außer Landes gebracht. Das sei die normale Regelung für Ausländer.

In diesem Punkt herrscht Uneinigkeit, denn Saakaschwili habe keine andere Staatsangehörigkeit und besitze zudem noch seinen ukrainischen Pass und sei daher noch ukrainischer Staatsbürger.

Nachdem jetzt für Saakaschwili die Situation gefährlich geworden ist – denn falls er nach Georgien ausgeliefert wird, droht ihm dort ein Prozess – hat er im ukrainischen Sender „News-one“ die Bevölkerung von Kiew gebeten, ihn vor Präsident Poroschenko zu beschützen.

„Ich will euch beschützen und ihr müsst mich beschützen. Ich bin für sie ein Schmerz im Nacken, deshalb wollen sie mich ausliefern. … Diejenigen, die wir im Maidan an die Macht gebracht haben, wollen mich … aus Rache ausliefern. Ich bitte das ukrainische Volk um Schutz“ und fügte hinzu, dass er bei den Demonstranten vor dem Parlamentsgebäude sei.

Dort erklärte er, er habe sich warme Sachen mitgebracht und beabsichtige, dort zu übernachten. Außerdem erwarte er Parteichef Anatoly Gritsenko und den Bürgermeister Lembergs, Andrej Sadovy, um mit ihnen einen Plan für weitere Aktionen zu diskutieren.

[hmw/russland.NEWS]