Russische Nationalisten müssen wegen versuchten Mordes ins Gefängnis
Sieben russische Nationalisten sind wegen des versuchten Mordes an einem Mann afrikanischer Abstammung zu teils langen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Wie die Staatsanwaltschaft in St.
Petersburg am Montag mitteilte, müssen die jungen Männer wegen des rassistischen Verbrechens aus dem November 2007 zwischen zweieinhalb und elf Jahre in Haft.
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Die Gruppe hatte in St. Petersburg einen aus dem ostafrikanischen Tansania stammenden russischen Staatsbürger geschlagen und niedergestochen. Sie ließen von dem Mann ab, als dessen Hilferufe Passanten alarmierten. Das Opfer musste damals mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Die russische Justiz spricht in jüngster Zeit bei rassistisch motivierten Verbrechen verschärfte Strafmaße aus. Im März verurteilte ein Gericht die Mitglieder einer Neonazi-Gruppe wegen der Ermordung eines Afrikaners zu bis zu
22 Jahren Haft. Neun Mitglieder der nationalistischen Organisation "Weiße Wölfe" müssen nach einem Urteil aus dem Februar im Zusammenhang mit einer rassistischen Mordserie bis zu 23 Jahre hinter Gitter.
[ russland.RU ]
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