Russlandfeldzug 1812: Moskau plant Museum zum Sieg über Napoleon
Zweihundert Jahre nach der vernichtenden Niederlage der französischen Truppen in Russland soll in Moskau ein eigenes Museum an den Sieg über Napoleon erinnern. Die Ausstellung soll zum 200-jährigen Jubiläum des Russlandfeldzugs 2012 eröffnet werden, wie Vize-Regierungschef Alexander Jukow am Mittwoch der Nachrichtenagentur Interfax sagte.
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Bis dahin wollten die russischen Behörden 2,38 Milliarden Rubel (59 Millionen Euro) in das Museum investieren. Gezeigt werden sollen Exponate aus der Epoche, die bislang im Historischen Museum am Roten Platz eingelagert sind.
Der französische Kaiser Napoleon I. war im Juni 1812 in Russland einmarschiert. Im September rückten seine Truppen in Moskau ein, Zar Alexander I. weigerte sich aber zu kapitulieren. Im Oktober traten Napoleons Soldaten einen chaotischen Rückzug an, bei dem sie durch russische Angriffe und den einsetzenden Winter geschwächt wurden. An der Beresina im heutigen Weißrussland wurde die französische Armee im November vernichtend geschlagen.
[afp/russland.RU]
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