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19-03-2010 Schlagzeilen
Klage gegen Saakaschwili und "Imedi"-Generaldirektor


Sechs georgische Oppositionsparteien, darunter die Partei "Für gerechtes Georgien" mit dem Ex-Premierminister Surab Nogaideli an der Spitze, haben vor, beim Gericht eine Klage gegen den Präsidenten Michail Saakaschwili und den Generaldirektor des privaten Fernsehsenders "Imedi", Georgi Arweladse, einzureichen.




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Grund ist die skandalöse Sendung dieses Fernsehsenders vom 13. März 2010. "Imedi" hatte am Samstag über einen "Aufstand der Opposition im Juni 2010" berichtet.

Nogaideli von der Partei "Für gerechtes Georgien" verlangt vom Fernsehsender 'Imedi' eine Entschuldigung für die Äußerungen über georgische Oppositionspolitiker, die 'Georgiens Verräter' genannt wurden.

Der Leiter der Volkspartei Georgiens, Koba Dawitaschwili, erklärte seinerseits: "Wir wollen klagen, weil die Sendung die Gesundheit und das Leben vieler Menschen gefährdet hat."

Der Präsident Georgiens teilte seinerseits am 15. März mit: "Behauptungen über meine Beteiligung an der Vorbereitung der Sendung von 'Imedi' sind absurd." Georgische Oppositionspolitiker behaupten jedoch, dass der formell unabhängige private Fernsehsender tatsächlich "von der Führung des Landes kontrolliert wird".

Mit einem gefälschten Fernsehbericht über eine angebliche russische Militärinvasion hat der georgische TV-Sender am Samstag vorübergehend Panik in der Bevölkerung ausgelöst.

Der regierungsnahe „Privatsender“ Imedi zeigte Bilder der russischen Invasion im August 2008 und meldete, russische Panzer seien auf dem Weg in die georgische Hauptstadt Tiflis und russische Flugzeuge hätten Häfen und Flughäfen bombardiert.

Im Anschluss an den Nachrichtenbeitrag wurde mitgeteilt, dass es sich um eine Falschmeldung handele, die mögliche künftige Ereignisse zeigen solle.

Örtlichen Medien zufolge löste die Falschmeldung an vielen Orten Alarm aus, bei den Rettungsdiensten ging eine Rekordzahl von Notrufen ein. Die Nachrichtenagentur Interpress meldete unter Berufung auf Rettungsdienste, dass es zahlreiche Fälle von Herzinfarkten und Ohnmacht gegeben habe. In der Stadt Gori, die am stärksten von dem Konflikt im Sommer 2008 betroffen war, seien viele Menschen aus ihren Häusern gerannt, um sich in Geschäften mit dem Notwendigsten zu versorgen. Vorübergehend waren die Handy-Netze lahmgelegt. [ russland.RU ]


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