Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht in Teherans starrer Haltung ein Hindernis für Verhandlungen über das Atomprogramm. Der Iran habe sich eine "Chance zum Dialog mit der internationalen Gemeinschaft" entgehen lassen, sagte Lawrow am Freitag nach einem Treffen zwischen US-Außenministerin Hillary Clinton und dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in Moskau.
Werbung
Medwedew habe gesagt, dass Sanktionen selten funktionieren, doch es könne die Situation eintreten, wo sie "unvermeidlich" würden, fügte Lawrow hinzu. Die Strafmaßnahmen dürften allerdings nicht "lähmend" sein. Es müsse vielmehr "intelligente" Sanktionen "ohne negative humanitäre Auswirkungen auf die Bevölkerung" geben.
"Wir schließen nicht aus, dass die Arbeit im UN-Sicherheitsrat wieder nötig wird", fügte er hinzu.
Im Atomstreit mit dem Iran setzte Moskau bislang auf eine diplomatische Lösung. Die USA drängen den UN-Sicherheitsrat dagegen zu einer Verschärfung der Strafmaßnahmen gegen Teheran. Sie verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Teheran bestreitet das.
[ russland.RU ]
Weitere
Nutzung im Internet oder Veröffentlichung auch auszugsweise nur mit
ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion und mit Quellenangabe
www.russland.RU
E-mail genügt: redaktion@russland.ru
powered by okasoft russland.RU ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.
russland.RU ist registriert beim Ministerium für Presse-, Fernseh- und Radioangelegenheiten in Russland unter - эл Nr.77-8682 -