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St. Peter Line vor Scheideweg – Einstellung oder Erweiterung?

Foto: Eugen von Arb/SPZ (c)
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Wie die Direktion der Fährgesellschaft St. Peter Line an einer Sitzung des Petersburger Seerats bekanntgab, hängt ihre Existenz von den Hafengebühren des Heimathafens Peterburg ab, die momentan zu hoch sind. Möglicherweise wird die Schiffslinie in ein nationales Fährunternehmen umgewandelt, dessen Routennetz auf das Schwarze Meer und den Stillen Ozean ausgeweitet werden könnten.

Der Generaldirektor Sergei Kotenew sprach deutliche Worte an der kürzlichen Sitzung des Petersburger Seerats. Die St. Peter Line habe bisher keinen Liegeplatz im Petersburger Passagierhafen, und zwar aus einem einzigen Grund – den Gebühren, die in ausländischer Valuta festgelegt werden.

Durch den fallenden Rubelkurs seien die Kosten für die Fährgesellschaft massiv angestiegen und drohten den Fährverkehr unrentabel zu machen. Er bat deshalb die Mitglieder des Seerats die Höhe der Gebühren zu überdenken, und in einer Abstimmung wurde eine Entscheidung in dieser Frage bis Ende Januar beschlossen.

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