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Schlagwort: Russischer - russland.NEWS - russland.TV

Der Endlos-Einkauf [Video aus YouTube]

http://www.youtube.com/watch?v=EAoV780L41c

Viele Paare werde die Situation kennen, wenn die Dame beim Anprobieren im Kleiderladen in Begleitung ihres Partners richtig zuschlägt. Der russische Mobilfunkanbieter Beeline nutzt die Situation für einen witzigen Werbespot, um die Vorteile eines Spiele-bepackten Smartphones zu zeigen. Wem die Musik bekannt vor kommt, sie aber nicht zuordnen kann: Es ist der Titelsound von Angry Birds.




Russischer Google-Protest als YouTube-Hit [Video aus YouTube]

Dieses kleine russische Video einer Gruppe von YouTubern ist ein Protest zu einem Thema, das auch uns bei russland.TV nervt. Um die Kommentare zu unseren Videos anzuschauen und eventuelle Schmierfinken mit ihren Obszönitäten zu eliminieren, muss man jetzt zwangsweise einen Google+Account haben und auch dort nach den Videokommentaren suchen. Denn bei YouTube geht das nicht mehr. Der Zweck der umständlichen Aktion ist klar. Beide – YouTube und Google+ – gehören Google. Während YouTube DIE weltweite Plattform für Videos im Internet ist und kein Weg mehr für Videoproduzenten an ihr vorbei führt, dümpelt das soziale Netzwerk Google+ eher etwas vor sich stagnierend hin, mit Besucherzahlen weit unter Facebook im Westen oder VKontakte in Russland. So belebt man die Besucherzahlen mit einigen Zwangsbesuchen von YouTube-Kanalbesitzern, die es wie Sand am Meer gibt, weil diese Google-Abteilung sich in einem nicht enden wollenden Boom befindet.

Die russischen Videomacher von Jebutschie Nowosti (übersetzt etwa .. äh … f-Wort Nachrichten :-)) haben diese Thema mit einer großen Portion Sarkasmus und ohne Tabus aufbereitet. Wer seine Kenntnisse in russischem Slang testen will, ist beim Video auch richtig aufgehoben. Teil des Sarkasmus ist es, die Google-Macher zu fragen, ob man demnächst vielleicht noch US-Bürger werden muss, um seine Kommentare abzurufen. Unsere Kanzlerin taucht auf, weil diverse Anspielungen auf die Abhöraktivitäten von US-Geheimdiensten im späteren Tiel des Videos folgen. Den übrigen Inhalt wollen wir einfach auf unsere Zuschauer wirken lassen. Auch wenn man nicht jedes Wort versteht, ist das Werk auf jeden Fall sehenswert, schon einmal wegen seiner atemberaubenden Geschwindigkeit.




Gia – Neuer Online-PopHit in Russland [Musikclip]

„Halt mich stark“ (Держи Меня Сильней) heißt die beschwingte brandneue Pop-Ballade der russischen Sängerin Gia. Das Video zum Song gehörte in der vergangenen Woche zu den meistgeschauten im russischen Youtube. So wollen wir den sanften Pop-Sound auch mal unseren Zuschauern präsentieren. Gia ist ein offenbar noch recht neues Projekt, die Facebook- und VKontakte-Seiten wurden erst vor wenigen Monaten aus dem Boden gestampft und der Song ist auf dem YouTube-Channel gerade die dritte Veröffentlichung. Angesichts des glatt-modern produzierten Mainstream-Sounds und des professionellen Fotomaterials der hübschen Sängerin ist damit zu rechnen, dass hier mächtige Förderer und Hintermänner existieren.

Auch in Russland geht der Sound im Mainstream-Bereich offenbar in die Richtung sanfter, aber selbstbewusster Solo-Sängerinnen – eine zum Westen gar nicht so unterschiedliche Entwicklung. An den zahlreichen positiven Bewertungen des aktuellen Songs kann man sehen, dass sie den aktuellen Geschmack des einschlägigen Publikums getroffen hat. Jedermanns Sache ist der glatte Sound natürlich nicht, wobei sich die gelandeten Kritiker eher in den Kommentaren austoben.




Eiskunstlauf: Cup of Russia [Video]

Der Cup of Russia ist stets die Gelegenheit für Läufer ihre Leistungen zu zeigen, die nicht zur absoluten Spitze Russlands gehören, jedoch dennoch talentiert und erfolgreich sind. russland.TV-Eiskunstlauf-Experte Michail Scharow war bei einem Wettbewerb des Cups in der Wolgarepublik Mari El zu Gast.




Natascha Korolewa mit Online-Hit in Russland [Musikclip]

Seit zwei Tagen online und schon an der 200.000 Zuschauer-Marke ist das Pop-Video von Natascha Korolewa, Stojala i Plakala, ungefähr übersetzt mit „stand und weinte“. Der Song ist eigentlich ein Werk von drei Frauen – der Komponistin und Texterin Olga Kotschetkowa, der Sängerin Korolewa und der Produzentin Wiktoria Musa. Im Text verarbeiten die Macherinnen große Enttäuschungen ihrer bisherigen Liebesbeziehungen, was dem Lied auch ohne Russisch-Kentnisse anzuhören ist. Ein Lied für Fans von gefühlvollem Mainstream-Pop mit osteuropäischem Einschlag. Übrigens heute einer der 10 erfolgreichsten YouTube-Clips im russischen Netz.




Russlands schlechtester Teil – in Deutschland

In einer deutschen Großstadt, ein Mittwochabend im November. Es hat vier Grad, Nieselregen, Dunkelheit. Eine große Menschentraube steht an einem hell erleuchteten Bürogebäude, direkt vor einer verschlossenen Tür. Drinnen Licht, ein leerer Warteraum und dahinter ein geräumiges, schick eingerichtetes Großraumbüro – draußen mehrere Dutzend Menschen, frierend, etwas aufgebracht, aber doch relativ ruhig. Alle sprechen Russisch. Gibt es hier demnächst etwas umsonst?

Nein. Wir befinden uns vor einer russischen Firma, die für russische Staatsbürger Konsulardienstleistungen anbietet – wie die Erteilung eines neuen Passes. Wobei Dienstleistung schon fast ein übertriebener Begriff wäre. Der Service ist schlecht, die Preise sind hoch. Dennoch kommen alle. Niemand will ins etwa 200 Kilometer entfernte Russische Konsulat fahren. Die für viele höheren Fahrtkosten sind nicht der einzige Grund. Ein Mann vor der Tür erklärt uns, warum er hier ist.

„Unsere Familie, das sind vier Leute, alles Russen, davon zwei Teenager. Termine beim Konsulat werden nur online einzeln vergeben und man kann sie sich nicht aussuchen. So haben wir die Wahl, entweder viermal zum Beantragen und viermal zum Abholen zum Konsulat zu fahren. Oder dreimal zusammen hierher, was für uns auch viel näher ist.“

Warum dreimal? Wenn ein Russe hier einen neuen Pass braucht, muss er dreimal kommen. Zur Abgabe der notwendigen Unterlagen, zum offiziellen Unterschreiben des Antrags im Beisein eines angereisten Konsularangestellten und zum Abholen des Passes. Heute ist so ein Tag, wo ein Konsularangestellter kommt, deshalb die abendliche Menschentraube. Die meisten sind schon lange da, weil von weitem angereist. Die ersten hätten vor 10 Minuten ihren Termin gehabt. Die Tür ist aber dennoch verschlossen und sie stehen frierend und unwissend bezüglich des Grundes der Verzögerung weiter im kalten Nieselregen. Trotz vor ihnen leer stehendem Warteraum und reichlich zusätzlich Platz im Großraumbüro mit Kundenbereich. Angestellte tummeln sich nur weit hinten, wo sie die Menschenmenge nicht sehen müssen.

Der Tag, an dem der Konsularbeamte kommt, ist etwas Besonderes. Da macht die russische Firma, die hier residiert, „normal“ gar nicht auf. Das wird natürlich nicht angekündigt oder zumindest an der Tür angeschrieben. Ein einheimischer Deutscher hat das gerade eben noch während der offiziellen Öffnungszeit bemerkt, als er nicht rein kam. Er wollte hier ein Visum für Russland, auch ein „Service“ der Firma. Er kam an die Tür. Sie war verschlossen, obwohl die aktuelle Öffnungszeit hübsch angeschrieben war. Nirgends ein Hinweis auf einen Schließtag. Er rief mit seinem Handy die Firma an. Man erklärte ihm barsch, heute sei gar nicht geöffnet. Basta. Außerdem sei der Angestellte, der Visa macht, gerade krank. Deswegen gäbe es keine Visa, auf unbestimmte Zeit. Wo es Visa gäbe, wisse man auch nicht. Vielleicht in dem russischen Reisebüro am Flughafen. Auf Wiederhören. Der Deutsche trollt sich – etwas fassungslos mit dem Kopf schüttelnd. Er wird nie mehr hierher kommen. Die Wartenden schon.

Diese unterhalten sich damit, sich gegenseitig ihre Geschichten zu erzählen. Hier pocht keiner auf Datenschutz. Längst sind die frierenden Leute vor der Tür zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammen gewachsen. Die spontane Solidarität, die einem in Russland häufig begegnet und die Touristen immer wieder beeindruckt, schlägt durch. Eine Frau regt sich auf, dass kleine Kinder und alte Leute sich hier vor der Tür die Beine in den Bauch stehen. Sie selbst hat keine dabei und ist auch nicht alt. Eine Mutter ruft nun zaghaft die Firma an, ob sie mit ihren beiden kleinen Kindern in den Warteraum dürfe. Kurze Beratung der Firmenangestellten drinnen im Warmen. Nein, heißt es dann. Geht nicht. Auf Wiederhören. Der Unmut vor der Tür ist spürbar. Mittlerweile wären die ersten Termine vor 20 Minuten gewesen.

Eine Frau erzählt. Sie sei Anfang März hierher gekommen, da Ende April ihr Pass auslief und sie im Juli in die alte Heimat wollte. Man habe ihr dann erzählt, sie könne erst im Mai einen Termin für die offizielle Antragstellung mit dem Konsularbeamten haben. Der Pass wiederum käme dann erst drei bis vier Monate danach. So habe die Reise zu den Eltern platzen müssen. Beim deutschen Ausländeramt habe sie binnen Wochen einen Reiseausweis bekommen und sei damit woanders hin gefahren. Nur nach Russland, in die eigene Heimat, konnte sie damit nicht. Nun stehe sie für einen Pass für ihre Tochter an. Die braucht jetzt einen eigenen. Russisches Gesetz.

Ein Mann ergänzt. Die Gebühren seien hier manchmal vier- bis fünfmal so hoch, wie direkt beim Konsulat. Dennoch kämen alle. Wer einmal beim eigenen Konsulat selber war, gehe nicht mehr hin. Dort seien die Zustände noch wesentlich schlimmer als hier und man laufe immer Gefahr, einfach weg geschickt zu werden, weil man irgend einen Zettel nicht dabei habe. Egal wie weit die Anreise war. Unvollständige Anträge werden nicht angemommen. Und das Konsulat ist weit. Sie hätten schon überlegt, ob sie Deutsche werden sollen, schon wegen diesem Mist mit dem Konsulat. Aber sie sind nun mal Russen und fühlen sich auch als solche. Wäre doch ein doofer Grund.

25 Minuten nach den ersten Terminen. Drinnen eine Bewegung. Ein Russe mittleren Alters vom Typ Security bei Russendisco kommt heraus und hält die Menge davon ab, hinein zu strömen. In der Hand hat er ein Klemmbrett, im Gesicht den Ausdruck überzeugter Wichtigkeit. Der Konsularbeamte verspäte sich, stehe noch im Stau, sagt er. Verstehen tut das niemand, denn einige in der Menge hatten erzählt, er sei schon vormittags in der Stadt gewesen und habe Termine abgearbeitet. Dennoch hören alle weiter dem Security-Mann zu. Er ruft die Namen der Hälfte der Leute auf, die vor einer knappen halben Stunde Termin hatten und sammelt ihre Pässe ein. Alles wirkt ein wenig, wie beim Militär. „Iwanow?“. „Hier“, „Wodjanowa?“ „Hier“ – und immer weiter. Dann will er wieder verschwinden und die Wartenden zurück lassen. Mehrere ganz vorne fangen mit ihm eine Diskussion darüber an, dass man doch die Mütter mit kleinen Kindern in den Warteraum lassen könnte. Die Mütter und Kinder stehen frierend hinter ihren Fürsprechern. Nach etwas hin und her lässt sich der Security-Mann überreden und die Kinder dürfen rein. Eine Oma schlüpft seitlich am Security-Mann vorbei und setzt sich grinsend ebenfalls in den Warteraum. Dann fällt die Tür wieder ins Schloss. Die übrigen bleiben zurück – ohne ihre Pässe.

Zehn Minuten dauert es noch, dann dürfen die ersten herein die allgemeine Anspannung löst sich, auch wenn neun von zehn Wartenden noch vor der Tür stehen. Der angereiste Konsularbeamte ist betont unfreundlich – wie immer. Aber das stört jetzt keinen mehr, das ist man ohnehin gewohnt. Respektvoll wird er von den Kunden „Konsul“ genannt – um den dürfte es sich hier aber kaum handeln, eher um irgendeinen untergeordneten Chargen mit Strafdienst. Jedenfalls wirkt er so – jung, blass, missmutig und förmlich wie ein Stock.

Man gewinnt den Eindruck, die eigenen Staatsbürger im Ausland sind für die russischen Behörden Menschen zweiter Klasse und man möchte sie eigentlich gar nicht mehr haben. Verräter vielleicht, die sich in schlechteren Zeiten wie den 90er Jahren ein besseres Leben außerhalb von Russland erträumten, anstatt auszuharren? In deutschen Wirtschaftsführern steht, man möge sich bei offiziellen Verhandlungen in Russland dort ansässiger Dolmetscher bedienen, auch wenn man eigene muttersprachliche Mitarbeiter mit russischen Wurzeln habe, die man mitbringen und denen man vertrauen könne. Die Offiziellen des Landes misstrauten ihren Landsleuten im Ausland stark. Wem man misstraut, dem steht offenbar so etwas wie „Bürgerfreundlichkeit“ nicht zu. Nicht einmal ansatzweise (Foto: Wiki-Observer, Wikimedia Commons).




Zum Tagesabschluss: Was Bedeutendes tun

http://www.youtube.com/watch?v=sTGSu2w_g4s

23 Uhr Moskau-Zeit. Arbeitsende des letzten russland.TV-Redakteurs. Jetzt sollten wir zum Abschluss noch etwas wirklich Bedeutendes tun. Etwas Sinnvolles. Etwas Großartiges. Was könnte das sein? Unser Video zeigt uns, dass auch Dinge toll ausschauen können, die einem in Russland gar nicht so besonders vorkommen. На ваше здоровье!

(Foto (c) Russian Standard)




Musikvideo: Olga Afanasiewa – neuer Online-Popstar aus Russland

http://www.youtube.com/watch?v=VEvjrC19ZZA

Manchmal geht es plötzlich und ganz schnell: Das neue Lied des vorher selbst in Russland noch recht unbekannten Moskauer Popsternchens Olga Afanasiewa stürmt die Playlisten von YouTube und gehört mittlerweile zu den meistgesehendsten Clips des russischen Internets. Manchmal ziehen doch klassische Rezepte: Blondes Gift, attraktive Haut und ein sanfter Popsound, alles stimmig kombiniert. Hinter dem Projekt, so unscheinbar wir das Drumherum im Netz ist, stecken mit  Profis der russischen Popszene, wie Produktion von Video und Song verraten. Für die Musik verantwortlich zeigt sich der Ukrainer Taras Panenko, der Text stammt von Tatjana Panenko, beide stammen aus Sumi in der Ostukraine. Das Drumherum um das Team wirkt noch etwas unvorbereitet: Afanasiewa übrige Videos (vier an der Zahl) haben zusammen keine 5.000 Zuschauer und damit nur ein Bruchteil des neuen Durchbrucherfolgs. Eine eigene Webseite sucht man vergebens und bei Facebook findet man Olga schneller als Privatperson zum befreuden als als Fan- oder Musikerinnenseite (Foto: http://vk.com/afanasievaolga).

Roland Bathon / russland.TV




Musik-Clip: Get lucky – von der russischen Polizei

http://www.youtube.com/watch?v=P08B_lBUL0E

Eigentlich gibt es online schon genug Cover-Versionen des Daft-Punk-Hits „Get lucky“. Aber ausgerechnet die russische Polizei dachte, sie müsse noch eine drauf setzen. Wegen der musikalischen Qualität, ein Muss-Posting für uns.




Video-Classic: Oktoberrevolution V2.0

Geschichtsenthusiasten, die in Originalausrüstung historische Zeiten nachstellen, gibt es auch in Russland. Die Oktoberrevolution und der Russische Bürgerkrieg ist hierbei natürlich ein beliebtes Motiv. Ein russland.TV-Bericht von 2012.