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07-08-2005 U-Boot Drama im Pazifik
Tauchroboter Scorpio 45 kann sieben Zentimeter dicken Stahl schneiden
Der britische Tauchroboter Scorpio 45 hat am Sonntag sieben russischen Seeleuten das Leben gerettet, die seit drei Tagen mit ihrem U-Boot im Pazifik festsaßen, das sich in Kabeln und Seilen verfangen hatte.

Der Scorpio 45 ist binnen zwölf Stunden einsatzbereit und kann weltweit betrieben werden.

bei russland.RU
U-Boot Drama im Pazifik – Drei Tage dauerte das Bangen um die sieben Besatzungsmitglieder des Tauchbootes "Pris". Sonntag früh Moskauer Zeit kam die Nachricht der glücklichen Rettung. russland.RU hat in einem Schwerpunkt die Rettung mit allen ihren Problemen chronologisch zusammengefasst. ...
Der Tauchroboter ist 2,75 Meter lang und 1,8 Meter hoch. Er wiegt 1,4 Tonnen und ist mit drei Kameras, einem Sonar-, Radar- und Tiefenmesssystem ausgestattet. An Bord hat er im Normalfall auch Sauerstoffkerzen und Medikamente. Außerdem kann er mit einem Unterwassertelefon ausgestattet werden, damit die Retter mit eingesperrten Seeleuten Kontakt aufnehmen können. Die Sägevorrichtungen an Scorpio 45 schneiden bis zu sieben Zentimeter dicke Stahlkabel.

Sechs Leute bedienen den Roboter, der an einem Kabel hängt und damit bis auf 925 Meter abgesenkt werden kann. Scorpio 45 ist so gebaut, dass er sich per Flugzeug transportieren lässt - am Freitag brachten ihn 29 Mann in die russische Küstenstadt Petropawlowsk auf der Halbinsel Kamtschtaka und von dort weiter an die Unglücksstelle. Der Roboter gehört zum Unterwasserrettungsdienst der königlich britischen Marine und damit dem Verteidigungsministerium. Er steht normalerweise in der Nähe der schottischen Stadt Glasgow und braucht zwölf Stunden Vorlauf, um einsatzbereit zu sein.