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08-08-2005 U-Boot Drama im Pazifik
Russland zeichnet Bathyskaph-Besatzung und deren Retter aus
Der Verteidigungsminister Russlands, Sergej Iwanow, der auf Kamtschatka weilt, erklärte am Montag, er werde die Auszeichnung der Besatzungsmitglieder des geretteten Bathyskaphes sowie aller aktiven Teilnehmer an der Operation zur Rettung der Besatzung beantragen.

Nach einem kurzen Briefing begab sich Iwanow zu einem Treffen mit englischen Militärrettern, die an der Operation teilgenommen hatten. Geplant ist ein Treffen mit der Besatzung und deren Familienangehörigen, das im Militärkrankenhaus in Petropawlowsk-Kamtschatski stattfinden soll.

Wie bei der Pazifikflotte mitgeteilt wurde, verließen zwei Flugzeuge der US-Kriegsmarine schon die Halbinsel. Zwei weitere Flugzeuge bereiten sich auf den Heimflug vor. Voraussichtlich wird das Militärtransportflugzeug Großbritanniens, das den Tauchroboter "Super Scorpio" für die Rettungsoperation gebracht hat, am Dienstag Kamtschatka verlassen.

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U-Boot Drama im Pazifik – Drei Tage dauerte das Bangen um die sieben Besatzungsmitglieder des Tauchbootes "Pris". Sonntag früh Moskauer Zeit kam die Nachricht der glücklichen Rettung. russland.RU hat in einem Schwerpunkt die Rettung mit allen ihren Problemen chronologisch zusammengefasst. ...
In der nächsten Zeit wird der Bathyskaph in den Hafen von Petropawlowsk wegbugsiert.

Die geretteten Besatzungsmitglieder werden in der Kardiologie-Abteilung des Petropawlowsker Militärkrankenhauses untersucht und eine Rehabilitationskur absolvieren, teilte Viktor Luzenko, amtierender Leiter des Krankenhauses, der RIA Nowosti mit.

Ihm zufolge fühlen sich die Besatzungsmitglieder zufriedenstellend. Aber sie werden das Krankenhaus frühestens in drei Tagen verlassen.

Die Rettungsoperation dauerte etwa zwei Tage an. Um 16.19 Uhr Ortszeit am Sonntag tauchte der Bathyskaph auf. Die entscheidende Rolle in der Schlussetappe der Operation spielte der englische Roboter "Super Scorpio".(RIA)