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09-08-2005 U-Boot Drama im Pazifik
Militärs planen weitere Nutzung des Bathyskaphes AS-28
Die Militärs planen die weitere Nutzung des Bathyskaphes AS-28, der in der Bucht Berjosowaja auf Kamtschatka eine Havarie erlitten hatte, teilte heute Konteradmiral Alexander Witko, ein Stabschef im Nordosten des Landes, mit.

"Nach der äußeren Durchsicht hat dieser Apparat keine Beschädigungen bekommen. Aber uns bewegt die Schrauben- und Lenkbaugruppe. Sie muss funktionsfähig sein. Wenn sie funktionieren wird, dann werden wir empfehlen, das Tauchgerät weiter zu nutzen", sagte Witko auf einer Pressekonferenz.

Er hob auch besonders hervor, dass dieser Apparat seine Lebensdauer und die Fähigkeit gezeigt hatte, die gestellten Aufgaben zu erfüllen.

Der Bathyskaph AS-28 wird ab 1986 eingesetzt. Zum letzten Mal wurde er 2003 repariert. "Der Bathyskaph wird im Herstellerwerk modernisiert, nachdem das Verteidigungsministerium entsprechende Mittel dafür bereitstellen wird", sagte Witko.

Das Tauchgerät mit sieben Besatzungsmitgliedern verfing sich am 4. August in der Bucht Berjosowaja im Beringmeer in einer Tiefe von fast 200 Metern in einem Fischnetz, Seilen und Schläuchen.

Die Rettungsoperation nahm drei Tage in Anspruch. Am Sonntag tauchte die AS-28 um 16.19 Uhr Ortszeit auf, nachdem der unbemannte englische Apparat Super Scorpio das Fischnetz, Seile und Schläuche durchgeschnitten hatte.(RIA)