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09-08-2005 U-Boot Drama im Pazifik
Russland will britische Spezialroboter kaufen
Zwei Tage nach dem glücklichen Ende des U-Boot-Dramas im Pazifischen Ozean hat die russische Militärstaatsanwaltschaft strafrechtliche Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit aufgenommen.

Erste Untersuchungen hätten ergeben, dass "eine Reihe von Leuten bei der Organisation der U-Boot-Aufgaben Fahrlässigkeit zugelassen haben", sagte der Vize-Marine-Staatsanwalt der russischen Pazifik-Flotte, Roman Kolbanow, am Dienstag in Wladiwostok.

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U-Boot Drama im Pazifik – Drei Tage dauerte das Bangen um die sieben Besatzungsmitglieder des Tauchbootes "Pris". Sonntag früh Moskauer Zeit kam die Nachricht der glücklichen Rettung. russland.RU hat in einem Schwerpunkt die Rettung mit allen ihren Problemen chronologisch zusammengefasst. ...
Der Kommandant der Pazifik-Flotte, Wiktor Fjodorow, kündigte den Kauf von zwei britischen Spezialrobotern an. Ein solcher Scorpio 45 hatte das havarierte russische U-Boot am Sonntag unter Wasser freigeschnitten. Zu den Robotern werde die Marine auch das nötige Zubehör kaufen, da sich die russische Ausrüstung für die britischen Spezialroboter nicht eigne, sagte Fjodorow.

Das russische Mini-U-Boot "Pris" hatte sich am Donnerstag mit sieben Männern an Bord in 190 Metern Tiefe in Kabeln und Seilen verfangen und saß daraufhin mehr als 75 Stunden fest.