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11-08-2005 U-Boot Drama im Pazifik
Rettungsoperation vor der Kamtschatka-Küste: Britisches „Scorpio“-Gerät erstmals unter realen Verhältnissen eingesetzt
Bei der Operation zur Rettung des russischen Tauchgerätes AS-28 vor der Küste von Kamtschatka wurde das britische Tiefseetauchgerät „Scorpio“ zum ersten Mal unter realen Verhältnissen eingesetzt.

Das teilte der Militärattaché der britischen Botschaft in Moskau, Wils Metcalfe, am Mittwoch in einem Liveinterview für den staatlichen Sender „Majak“ mit.

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U-Boot Drama im Pazifik – Drei Tage dauerte das Bangen um die sieben Besatzungsmitglieder des Tauchbootes "Pris". Sonntag früh Moskauer Zeit kam die Nachricht der glücklichen Rettung. russland.RU hat in einem Schwerpunkt die Rettung mit allen ihren Problemen chronologisch zusammengefasst. ...
Laut dem Attaché wurde „Skorpio“ noch niemals zur Rettung von Menschen eingesetzt, denn in Großbritannien habe es keine U-Boot-Havarien gegeben.

Der Militärattaché informierte ferner, dass „Scorpio“ bisher nur im Rahmen von Übungen für solche Operationen eingesetzt worden war.

Laut Metcalfe wurden vor zwei Monaten vor der spanischen Küste Nato-Übungen durchgeführt, bei denen Handlungen zur Rettung eines verunglückten U-Bootes trainiert wurden. Daran seien das Gerät „Scorpio“ sowie russische Seeleute beteiligt gewesen, sagte der Militärattaché.

Er äußerte die Überzeugung, dass das Geheimhaltungsregime bei solchen Zwischenfällen in den britischen Seestreitkräften kein Hindernis für die Einbeziehung der russischen Seekriegsflotte in die Rettungsoperation wäre.

Nach Meinung des Attachés würde es auch keine Probleme mit dem Verkauf von „Scorpio“-Geräten geben, wenn Russland solche kaufen möchte.

Der Vorfall mit dem Tauchgerät in der Berjosowaja-Bucht in der Beringsee wurde am 4. August gemeldet. Das Tiefseetauchgerät mit sieben Seeleuten an Bord hatte sich in einer Tiefe von fast 200 Meter in einem Fischfangnetz, Trossen und Schläuchen verfangen.

Die Rettungsoperation dauerte drei Tage. Das Tauchgerät AS-8 tauchte am Sonntag um 16.19 Uhr Ortszeit (frühmorgens nach Moskauer Sommerzeit) auf, nachdem das unbemannte britische „Scorpio“-Gerät alle Fesseln des Russischen Tauchgeräts durchschnitten hatte. (RIA)