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06-09-2005 U-Boot Drama im Pazifik
Besatzung des AS-28 kehrt nach medizinischer Behandlung nach Kamtschatka zurück
Die Besatzung des Bathyscaphes AS-28 kehrt am Dienstag nach einem Kuraufenthalt in einem Militärsanatorium bei Moskau wieder nach Kamtschatka zurück.

Wie das Militärhospital von Petrorapwlosk-Kamtschatski bekannt gab, werden die Matrosen unmittelbar nach ihrer Rückkehr von einer Ärztekommission untersucht, die feststellen soll, ob die Besatzung nach der Stresssituation und dem Langzeitaufenthalt bei Niedrigtemperaturen sowie unzureichender Nahrung und Sauerstoffmangel weiterhin diensttauglich ist.

Die U-Boot-Besatzung hielt sich seit dem 18. August in dem Sanatorium bei Moskau auf.

Der Zwischenfall, der sich mit der AS-28 in der Berjosowaja-Bucht in der Barentssee zutrug, war am 4. August bekannt geworden. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Besatzung schon etwa 24 Stunden unter der Meeresoberfläche. Es stellte sich heraus, dass sich der Tauchapparat mit sieben Besatzungsmitgliedern an Bord in einer Tiefe von fast 200 Metern in einem Fischernetz, Seilen und Schläuchen verfangen hatte.

Die Rettungsaktion dauerte drei Tage. Am 7. August stieg die AS-28 um 16.19 Uhr (7.19 Uhr Moskauer Zeit) wieder zur Meeresoberfläche auf, nachdem das unbemannte Rettungsgerät Scorpion aus Großbritannien alle Fesseln durchtrennt hatte, die den Bathyscaph festgehalten hatten. (RIA)