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08-05-2006 Umfrage & Statistik
Beamte in Russland können "Euro" und "Dollar" vergessen
Die Idee, man sollte den Beamten verbieten, in offiziellen Dokumenten die Worte "Dollar" und "Euro" zu verwenden, begrüßen 40 Prozent der russischen Bürger.
Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts FOM ergab auch, dass dieser Vorschlag von 23 Prozent abgelehnt wird.


Bei den Gegnern dieser Initiative ist der Anteil junger Leute (29 Prozent), der Menschen mit Hochschulabschluss (32 Prozent) und mit höherem Einkommen (28 Prozent) sowie der Moskauer und der Einwohner anderer Großstädte (30 bzw. 29 Prozent) hoch.

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Umfragen und Statistiken – Russland im Zeichen der Demoskopen und Zahlen


Sechs Prozent bewerteten diesen Vorschlag als sinn- und nutzlos.

Weitere 37 Prozent haben gar keine Meinung dazu.

Die Befürworter einer Verbannung dieser Worte aus dem Beamtenvokabular argumentieren ihren Standpunkt damit, dass dies zu einer Festigung der russischen Währung beitragen wird und dass die Rubel-Zahlen für sie verständlicher sind.

Der Vorschlag, den russischen Beamten den Gebrauch der Vokabeln "Dollar" und "Euro" zu verbieten, hatte Akademiemitglied Jewgeni Welichow, Sekretär der Gesellschaftskammer Russlands, unterbreitet. Später wurde diese Idee von Wjatscheslaw Wolodin, Sekretär des Generalrates der Partei "Einheitliches Russland" Vizevorsitzender der Staatsduma, unterstützt.

Bei der FOM-Umfrage am 22. und 23. April waren 1500 Einwohner von 100 Orten in 44 Regionen Russlands befragt worden. Zusätzlich wurden 600 Einwohner der Hauptstadt nach ihrer Meinung dazu gefragt. Der statistische Fehler lag bei 3,6 Prozent. [ RIA Novosti ]