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06-07-2006 Umfrage & Statistik
Russland hat 500 000 neue Staatsbürger
Im vergangenen Jahr haben 508 000 Menschen die russische Staatsbürgerschaft bekommen, hat der Leiter des Föderalen Migrationsdienstes Russlands, Konstantin Romodanowskij, nach der Verleihung der Urkunde an Neubürger gesagt. "Ich denke, das ist eine Spitze, und es wird nicht lange so weiter gehen", meinte er. Dennoch sieht Romodanowskij in der Tendenz den Beweis für Russlands Attraktivität als Einwanderungsland.

Er unterstrich ferner, dass seine Behörde sich gegenwärtig maximal bemüht, das Programm einer freiwilligen Rückkehr von Auslandsrussen nach Russland zu realisieren. "Das Programm soll ein zusätzlicher Mechanismus werden, der es ermöglicht, die Personen nach Russland zurückzuholen, die ihre Staatsbürgerschaft wieder erlangen wollen", stellte Romodanowskij fest.

Das Amt wolle darüber hinaus noch Maßnahmen ergreifen, die die Attraktivität Russlands für Migranten erhöht. Zugleich sei der Kampf gegen die illegale Migration eine der Hauptaufgaben der Behörde.

Auf Fragen von Journalisten nach Aktionen gegen illegale Einwanderer in Moskau, erklärte Romodanowskij: "Es gibt keinen Aktionismus. Die Formationen tun ihren gewöhnlichen, routinemäßigen Dienst, um die Migration unter Kontrolle zu halten."

"Für niemanden ist es ein Geheimnis, dass es bei uns viele illegale Migranten gibt", sagte der Beamte. "A priori sind sie keine Verbrecher. Doch appellieren wir an sie, ihren Aufenthalt und ihre Beschäftigung in Russland zu legalisieren. Ihr illegaler Status führt zu Problemen." [ RIA Novosti ]