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07-03-2005 Umfrage & Statistik
Zwei Drittel der Russen befürworten die Tätigkeit Wladimir Putins im Amt des Präsidenten
Der Präsident Russlands, Wladimir Putin, führt das Rating der russischen Politiker sowohl in Bezug auf das Vertrauen, welches ihm die Bevölkerung entgegenbringt, wie auch in Bezug auf die positive Bewertung seiner Tätigkeit unangefochten an.

Der Grad der wohlwollenden Beurteilung seiner Tätigkeit veränderte sich im Verlaufe des Monats nicht. Gegenwärtig heißen sie 64 Prozent der Russen gut, während 27 Prozent sie missbilligen.

Davon zeugen Angaben des Gesamtrussischen Zentrums zur Erforschung der öffentlichen Meinung (WZIOM), die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Sie sind das Ergebnis einer repräsentativen gesamtrussischen Umfrage unter 1.600 Personen aus 100 Ortschaften in 39 Regionen Russlands von Ende Februar. Die statistische Fehlerquote beträgt höchstens 3,4 Prozent.

Unterdessen erreichte der Grad des Vertrauens in die Exekutivgewalt und in die parlamentarischen Gremien den niedrigsten Stand des letzten Jahres. Die Tätigkeit der Staatsduma billigen 18 Prozent der Befragten, während sie von 65 Prozent negativ beurteilt wird (im Januar entsprechend 23 beziehungsweise 49 Prozent). Die Tätigkeit der Regierung beurteilen 25 Prozent der Respondenten positiv, während sie von 59 Prozent nicht gut geheißen wird (im Januar 27 beziehungsweise 54 Prozent). Die Tätigkeit von Michail Fradkow im Amt des Premierministers findet die Zustimmung von 26 Prozent, während er bei 52 Prozent auf Ablehnung stößt (im Januar 30 beziehungsweise 44 Prozent).

Die Popularitätsliste der hypothetischen Präsidentschaftskandidaten wird von Wladimir Putin angeführt. Für ihn würden 45 Prozent stimmen. Den zweiten Platz teilen sich, wie schon im Monat zuvor, der Parteichef der Liberaldemokraten, Wladimir Schirinowski, und der Kommunisten, Gennadi Sjuganow, mit jeweils 5 Prozent. Danach folgen Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu und der Chef der Partei Rodina, Dmitri Rogosin, mit jeweils 3 Prozent. Der Sprecher der Staatsduma, Boris Gryslow, kann nur auf 2 Prozent der Stimmen rechnen. (RIA)