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23-11-2006 Umfrage & Statistik
Russischer Innenminister besorgt: jährlich über 30 000 Verkehrstote
Der russische Innenminister Raschid Nurgalijew bezeichnet die Situation auf den Straßen Russlands als kritisch.

"Im zurückliegenden Jahrzehnt sind mehr als 315 000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen." Der wirtschaftliche Schaden durch die Verkehrsunfälle beläuft sich auf jährlich 380 Milliarden Rubel (fast elf Milliarden Euro).





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Rund 230 Milliarden Rubel davon entfallen auf Todes- beziehungsweise Verletzungsfälle. Darüber informierte Nurgalijew auf einer Beratung zu Fragen der Gewährleistung der Verkehrssicherheit im Zentralen Föderalbezirk.

Dem Innenminister zufolge werde die nationale Sicherheit des Landes durch die zunehmende Zahl an Verkehrsunfällen bedroht.

Nach Angaben des Ministers werden allein im Zentralen Föderalbezirk jährlich bis zu 10 000 Menschen getötet und rund 80 000 verletzt.

Nurgalijew äußerte besondere Besorgnis darüber, dass jährlich rund 25 000 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kindern registriert werden. "...Mehr als 1000 Kinder werden getötet und rund 25 000 verletzt."

Der Minister sieht den Ausweg in einem komplexen Herangehen und in einer Koordinierung der Bemühungen des Staates und der Gesellschaft um die Lösung dieses Problems. [ RIA Novosti ]