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18-05-2007 Umfrage & Statistik
Die meisten Russen betrachten US-Vorwürfe wegen Menschenrechtsverletzungen als Einmischung in innere Angelegenheiten Russlands
Die meisten Bürger der Russischen Föderation, und zwar 57 Prozent, vertreten zurzeit die Ansicht, dass die Vorwürfe der Vereinigten Staaten wegen Menschenrechtsverletzungen in Russland eine Form der Einmischung in dessen innere Angelegenheiten darstellen.

Davon zeugen die heute veröffentlichten Ergebnisse einer am 5.- 6. Mai des laufenden Jahres durchgeführten Meinungsumfrage des Gesamtrussischen Zentrums für Meinungsforschung (WZIOM).

47 Prozent der Umfrageteilnehmer nannten die Kritik seitens der USA "unbegründet". Es handele sich eher um eine Erscheinungsform "der Unzufriedenheit der amerikanischen Seite mit der Selbständigkeit und der Unabhängigkeit des Landes", um Folgen "der vorgefassten Meinung der Amerikaner über Russland und Russen", um eine Art Unterstützung "prowestlicher russischer Oppositionskräfte", meinten die Befragten.

Was die Menschenrechtsverletzungen in Russland betreffe, kommen diese in der russischen Armee vor, gaben die meisten Bürger, nämlich 73 Prozent, zu. Darunter verstanden sie zahlreiche Fälle vorschriftswidriger Handlungen von Dienstgradhöheren gegenüber Rekruten.

Es wurden 1600 volljährige EinwohnerInnen von 153 Städten und Dörfern in 46 Gebieten, Regionen bzw. Republiken Russlands befragt. [itartass /russland.RU]