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22-06-2007 Umfrage & Statistik
Russland: 72 Prozent wollen Bierkonsum an öffentlichen Orten verbieten
Die russische Staatsduma prüfte unlängst Gesetzesänderungen, laut denen der Bierkonsum an öffentlichen Orten verboten werden soll. Das russische Meinungsforschungsinstitut WZIOM beschloss diesbezüglich herauszufinden, was die russische Bevölkerung von solch einem Gesetz hält.




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Die Befragung fand vom 9. bis 10. Juni 2007 in 153 Orten aus 46 Regionen Russlands statt. Es wurden 1600 Bürger befragt.

57 Prozent der Befragten antworteten, dass sie kein Bier trinken. Die Biertrinker belaufen sich folglich auf 43 Prozent. Am beliebtesten ist das alkoholische Getränk bei den unter 34-jährigen (38-39 Prozent von ihnen trinken kein Bier). Am wenigsten mögen es die über 60-jährigen (88 Prozent).

Laut Umfrage wird Bier am häufigsten in Bars, Nachtklubs, Restaurants (14 Prozent), auf der Straße und in Grünanlagen (14 Prozent) sowie an Stränden und Erholungsorten (7 Prozent) konsumiert.

Die Mehrheit der Befragten (72 Prozent) befürwortet ein Konsumverbot für Bier an öffentlichen Orten wie Bildungs-, Sport- und medizinischen Anstalten. Die Einführung von Einschränkungen bewertet der Großteil der Biertrinker (60 Prozent) positiv.

Jeder Zweite (51 Prozent) ist der Ansicht, dass dieses Gesetz wahrscheinlich positive Auswirkungen haben wird. Jeder Sechste (17 Prozent) ist der gegenteiligen Meinung. Ein Viertel der Befragten (24 Prozent) rechnen nicht damit, dass das Gesetz etwas verändern wird. Die Biertrinker haben häufiger positive als negative Erwartungen (40 zu 24 Prozent). 29 Prozent erwarten keine Veränderungen. [ria-novosti]