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30-12-2007 Umfrage & Statistik
Russland: Weiterer Bevölkerungsrückgang trotz wachsender Einkommen
Die Bevölkerungszahl in Russland ist im Zeitraum von Januar bis einschließlich Oktober 2007 um 0,15 Prozent bzw. um 207 600 auf 142 Millionen zurückgegangen, teilte das Statistikamt Rosstat am Samstag mit.




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Den Rückgang den Bevölkerung erklärt die Behörde vor allem mit dem "natürlichen Bevölkerungsschwund", der sich von Januar bis Oktober 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 178 800 Menschen verringert hatte. Bei einer Sterblichkeitsrate von 1,739 Millionen betrug die Geburtenzahl lediglich 1,332 Millionen.

Immerhin wurde der Bevölkerungsschwund zum Teil durch die wachsende Einwandererzahl ausgeglichen. Die Zahl der Einwanderer in Russland stieg um 87,9 Prozent auf 93 100.

Das Realeinkommen der Bevölkerung stieg im besagten Zeitraum um 10,1 Prozent. Der durchschnittliche Monatslohn wuchs um 2 637 auf 13 044 Rubel (knapp 365 Euro). Auf die zehn Prozent der Reichsten entfielen 30,4 Prozent der gesamten Geldeinnahmen, wobei immer noch 15,8 Prozent der Russen (22,3 Millionen) unter dem Existenzminimum von 3 809 Rubel pro Kopf im Monat lebten.

Die höchsten Gehälter waren im Rohstoffsektor (durchschnittlich 32 209 Rubel oder rund 900 Euro im Monat) und im Finanzsektor (durchschnittlich 33 223 Rubel oder 925 Euro im Monat) zu verzeichnen. Am schlechtesten bezahlt wurden die Arbeitskräfte in der Landwirtschaft (durchschnittlich 5 854 Rubel im Monat). RIA Novosti