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09-03-2005 Umfrage & Statistik
Die Hälfte der russischen Bürger meint, dass Bush mit Russland nicht sympathisiert
Die Hälfte der russischen Bürger (49 Prozent) meint, dass der US-Präsident, George Bush, mit Russland nicht sympathisiert. 28 Prozent glauben, dass er Sympathie für unser Land empfindet.

Davon zeugen die Angaben einer gesamtrussischen repräsentativen Befragung, die der Fonds „Meinungsforschung" in 100 Ortschaften von 44 Gebieten, Regionen und Republiken Russlands im Interview-Verfahren am Wohnort durchgeführt hat. Die Befragung fand Ende Februar unter Beteiligung von 1500 Respondenten statt. Zusätzlich wurden auch 600 Einwohner Moskaus befragt. Der statistische Fehler übersteigt nicht 3,6 Prozent.

23 Prozent der Befragten erklärten, dass George Bush ihnen als Politiker sympatisch ist. In den letzten Jahren war diese Kennziffer auch viel höher und viel niedriger. Nach dem 11. September 2001 und der darauffolgenden Bildung einer Antiterrorkoalition machte sie 32 Prozent aus. Aber im Frühjahr 2003, nach der Invasion der US-Army in Irak, ging diese Kennzifer auf 11 Prozent zurück. Heute erklären 54 Prozent der Befragten die Antipathie gegen George Bush.

Freilich stieg der Anteil jener, die ihre Antipathie gegen Bush erklären, nach einer Befragung, die bald nach den Wahlen in den USA vorgenommen worden war, wesentlich (um 15 Prozent) an, und der Anteil der mit ihm Sympathisierenden ging um 4 Prozent zurück. Nach einer Expertenschätzung lohnt es sich nicht, darin die Offenbarung einer bedeutsamen Tendenz zu sehen. Am ehesten kommt es darauf an, dass sich das Rating George Bushs in Russland während der Präsidentschaftswahlkampagne dadurch erhöhte, dass der Präsident der RF, Wladimir Putin, und russische Massenmedien ihm unverkennbar den Vorrang gaben. Heute hörten diese Faktoren auf, auf Urteile russischer Bürger einzuwirken. (RIA)