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23-06-2005 Usbekistan
OVKS befasst sich nicht mit inneren Angelegenheiten Usbekistans
Usbekistan ist kein Mitglied der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS), und die OVKS mische sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten nicht ein.

So beantwortete der russische Außenminister Sergej Lawrow die Frage, ob in der heutigen Sitzung des OVKS-Außenministerrats die Situation in Usbekistan zur Sprache gekommen sei.

Mitglieder der OVKS sind Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Armenien.

In der Nacht zum 13. Mai 2005 und am darauffolgenden Tag wurde im Gebiet Andischan eine Reihe von Terroranschlägen und Überfällen verübt, die zahlreiche Opfer forderten.

Die Gesamtzahl der Toten betrug 176, davon 79 Terroristen. Bei Zusammenstößen mit den Terroristen kamen 20 Polizisten, elf Armeeangehörige und 45 Zivilisten ums Leben.

Rund 300 Personen wurden verletzt.

Die Generalstaatsanwaltschaft von Usbekistan nahm Ermittlungen wegen Terrorismus, Anschlag auf die verfassungsmäßige Ordnung, Massenunruhen, Geiselnahme usw. auf.

„Die Ereignisse in Andischan waren eine genau geplante Aktion, die von internationalen Extremistenorganisationen mit dem Ziel organisiert wurde, die verfassungsmäßige Ordnung zu stürzen und ein so genanntes Kalifat zu gründen", meinte der Erste Stellvertreter des usbekischen Generalstaatsanwalts, Anwar Nabijew. (RIA)