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30-10-2003 Weissrussland
RUSSLAND IST ÜBER DIE HALTUNG DER WEISSRUSSISCHEN DELEGATION IN DER SITZUNG DES ZWISCHENSTAATLICHEN RATES DER EAWG BEFREMDET
MOSKAU, RIA „Nowosti". „Die russische Regierung ist über die Haltung der weißrussischen Delegation mit dem amtierenden Premierminister Sergej Sidorski an der Spitze in der Sitzung des Zwischenstaatlichen Rates der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft /EAWG/ auf der Ebene der Regierungschefs äußerst befremdet und enttäuscht", teilte eine Quelle in der Regierung Russlands gegenüber der RIA „Nowosti" mit.

Ihren Worten nach habe sich Sidorski beim Treffen der Regierungschefs Russlands, Kasachstans, Weißrusslands, Kirgisiens und Tadschikistans im engen Kreis in Moskau am Dienstag im Vorfeld der Sitzung des Zwischenstaatlichen Rates absolut überraschend und unbegründet geweigert, das von den Seiten früher im Geschäftsverfahren abgestimmte Dokument über die Abänderungen und Ergänzungen zu den Prioritätsrichtungen der Entwicklung der EAWG in den Jahren 2003 - 2006 zu unterzeichnen.

Mehr als eine Stunde lang versuchten die Regierungschefs der Mitgliedsländer der EAWG ergebnislos, vom amtierenden weißrussischen Premierminister irgendeine diesbezügliche Argumentation zu erhalten.

Die Quelle erinnerte daran, dass die Prioritätsrichtungen von dem Zwischenstaatlichen Rat der EAWG auf der Ebene der Staatschefs am 27. April 2003 in Duschanbe angenommen worden waren.

Die von den Präsidenten gebilligte Konzeption dieses Dokuments, unter dem die Unterschrift des Präsidenten Weißrusslands Alexander Lukaschenko steht, enspricht praktisch vollauf der Konzeption des Einheitlichen Wirtschaftsraums.

„In den Prioritätsrichtungen der Entwicklung der EAWG gibt es nichts, was der weißrussischen Seite nicht bekannt worden wäre", betonte die russische Quelle.