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02-02-2004 Weissrussland
Iwanow über das Problem russischer Gaslieferungen nach Weissrussland
MINSK, 2. Februar. /RIA "Nowosti"/. Bei Problemen der russischen Gaslieferungen an Weißrussland geht es keinesfalls um Widersprüche zwischen Russland und Weißrussland, sondern um Differenzen zwischen den Wirtschaftssubjekten.

Dies erklärte der russische Außenminister Igor Iwanow nach einer gemeinsamen Sitzung der Kollegien des russischen und des weißrussischen Außenministeriums am Montag in Minsk vor Journalisten.

„Wir hoffen, Kompromißlösungen zu finden", sagte Iwanow.

Auf Integrationsprozesse und die Schaffung der Russisch-weißrussischen Union eingehend, unterstrich der Minister: „Dazu gibt es die entsprechende Entscheidung und den Willen der Völker. Dieser Prozess wird weiter laufen." Das bedeute aber nicht, dass der Integration insbesondere in der Gasbranche keine Hindernisse im Wege stehen, äußerte er.

„Je enger die Integration zwischen unseren Staaten ist, desto mehr Mechanismen es gibt, die es ermöglichen, das Problem ohne Folgen für die Integrationsprozesse aus dem Wege zu räumen", meinte der russische Chefdiplomat.

Seinerseits betonte Iwanows weißrussischer Amtskollege Sergej Martynow, bei dem Problem der russischen Gaslieferungen an Weißrussland handle es sich „nicht um Widersprüche, sondern eher um Aufgaben, die unter Betätigung der Integrationshebel gelöst werden müssen, ohne die dieses Problem überhaupt nicht bewältigt werden kann".