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03-03-2006 Weissrussland
Zwischenfall zwischen Weißrussland und Ukraine
Das weißrussische Außenministerium erinnert an das souveräne Recht eines Staates, Entscheidungen über die Einreise ausländischer Bürger in sein Territorium zu treffen. "Es gibt ein souveränes Recht auf eine solche Entscheidung", sagte am Freitag Andrej Popow, Pressesprecher des weißrussischen Außenministeriums, in seiner Stellungnahme zu einer Information des ukrainischen Außenministeriums, dass sechs ukrainischen Bürgern die Einreise verweigert wurde.

Popow zufolge hält auch das ukrainische Außenministerium selbst an einer solchen Position fest. Wie das Ministerium zuvor erklärte, gibt es eine Liste von Personen, deren Einreise in die Ukraine unerwünscht ist.

"Wir respektieren eine solche Position unserer ukrainischen Kollegen", betonte der Pressesprecher.

Was eine Erklärung des ukrainischen Außenministeriums darüber betrifft, dass dieser Schritt in den Beziehungen zwischen beiden Völkern unfreundschaftlich ist, so hob Popow hervor, dass die Beziehungen zwischen unseren Völkern nach wie vor gutnachbarschaftlich und freundschaftlich bleiben.

"Das ukrainische Außenministerium fordert von weißrussischen Behörden eine gebührende Untersuchung des Zwischenfalls mit der Verweigerung der Einreise von sechs ukrainischen Bürgern in das weißrussische Territorium und erschöpfende Erläuterungen", heißt es in der Erklärung des ukrainischen außenpolitischen Amtes.

Am Donnerstag hatten die weißrussischen Behörden sechs ukrainischen Bürgern die Einreise nach Weißrussland verweigert. Unter ihnen waren Wladislaw Kaskiw, Spitzenvertreter der Partei "PORA", sowie Journalisten. (RIA)