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10-08-2007 Weissrussland
Lukaschenko: Erhöhung des Gaspreises wird keine schlimmen Folgen für weißrussischen Rubel und Wohlstand der Bürger haben
Sollte der Gaspreis für Weißrussland erhöht werden, wird das keine negativen Folgen für den Kurs des weißrussischen Rubels und den Wohlstand der Einwohner des Landes haben. Das sagte Präsident der Republik, Alexander Lukaschenko, am Freitag während einer Arbeitsreise über das Gebiet Grodno.



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"Unseretwegen kann der Gaspreis höher werden. Das Öl ist nicht allzu wesentlich teuerer geworden, da haben wir etwas neu verteilt", sagte er auf die Frage eines Einwohners. "Die Einführung des Exportzolls ist zwar für den Staat ziemlich ungünstig, aber für die Bevölkerung wird das keine schlimmen Folgen haben", versicherte der Staatschef.

"Anlässlich der Gaspreise kann ich Folgendes sagen: wir haben dieses Geld, die 100-Prozent-Summe, seit dem 1. Januar gesammelt", fuhr Lukaschenko fort. "Man hat uns einen Kredit für dieses Jahr versprochen, damit wir uns an diese Preise gewöhnen, und wir haben auf diesen Kredit gewartet und unter Berücksichtigung dieses Umstandes dieses Jahr geplant. Man hat uns aber ausgetrickst. Wir haben unsererseits auch diese schwierige Situation geregelt."

Zugleich verwies er darauf, dass die Gold- und Devisenreserve Weißrusslands derzeit doppelt so groß wie vor einem Jahr sei. "Deshalb wird der weißrussische Rubel stabil bleiben, wir werden unseren Rubel stärken. Da brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen", versicherte der Präsident. "Das ist für mich die Frage Nummer eins. Sollte der Rubel stürzen, dann stürzt das ganze Land. Das ist für mich die wichtigste Frage. Lassen Sie uns darüber nicht allzu viel reden: das Geld mag ja nicht großes Gerede." [itartass /russland.RU]