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08-09-2003 Weissrussland
WEISSRUSSLAND WÜRDE DURCH EINFÜHRUNG DES RUSSISCHEN RUBELS PROFITIEREN
MOSKAU, 8. September (RIA-Nowosti-Korrespondentin Olga Lipitsch). Weißrussland würde in jedem Fall durch die Einführung des Russischen Rubels auf seinem Territorium nichts verlieren. Diese Ansicht vertrat Wladimir Aksjonow, Exekutivsekretär der Parlamentarischen Versammlung der Union Russlands und Weißrusslands, am Montag in Moskau. Somit dementierte er Meldungen einiger Massenmedien, nach denen Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko die Einführung des Russischen Rubels auf dem Territorium der Republik im Grunde genommen abgelehnt hatte.

„Die weißrussische Seite ist der Ansicht, dass zuvor andere Vereinbarungen umzusetzen sind, die schon längst erfüllt werden sollten. Gegenwärtig zeichnen sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern durch eine Periode der Ungewissheit aus." Aksjonow brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass mehrere strittige Probleme bei einem Gipfeltreffen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) in der zweiten September-Hälfte in Jalta gelöst werden.

Während des Gipfels sollen unter anderem Dokumente über die Schaffung eines einheitlichen Wirtschaftsraumes zwischen vier GUS-Ländern - Russland, Kasachstan, Ukraine und Weißrussland - zustandekommen. Das solle zu einem wesentlichen Schritt auch für die Festigung der weißrussisch-russischen Beziehungen werden, meinte Aksjonow.