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27-02-2008 Weissrussland
Weißrusslands Präsident Lukaschenko will Bildung der EAWG-Zollunion intensivieren
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hält es für notwendig, die Bildung der Zollunion in der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (Kasachstan, Kirgisien, Russland, Tadschikistan, Usbekistan und Weißrussland. Abk.: EAWG) zu beschleunigen. Das sagte er am Dienstag in der weißrussischen Hauptstadt Minsk bei einem Treffen mit dem EAWG-Generalsekretär Tair Mansurow.



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"Unsere Position zur Integration im postsowjetischen Raum ist bekannt. Was die Eurasische Gemeinschaft betrifft, so sind wir der Auffassung, dass die Schaffung einer Zollunion und einer Freihandelszone ein großes Ziel ist", unterstrich Lukaschenko. Ihm zufolge leben 206 Millionen Menschen auf dem Territorium der EAWG-Staaten.

"Das ist ein recht großer Markt. Bekanntlich werden unsere Wirtschaften weiter wachsen. Wenn aber sogar die gegenwärtigen Barrieren weiter existieren werden, so werden wir kaum Vorteile aus dem Wachstum unserer Wirtschaften ziehen", sagte der weißrussische Präsident. Lukaschenko versicherte dem EAWG-Generalsekretär, dass er in Weißrussland immer eine Stütze zur Lösung der bestehenden Probleme finden werde.

Mansurow sagte seinerseits, dass die bei den jüngsten Treffen der EAWG-Staatschefs erklärten Ziele und Aufgaben zur Schaffung der Zollunion bisher nicht bis zum Ende realisiert worden seien.

"Nach der Unterzeichnung einer Reihe von Dokumenten in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe und in diesem Januar auf der Ebene der Regierungschefs der EAWG-Staaten kann man bereits über die Schaffung der vertragsrechtlichen Basis für die Bildung der Zollunion sprechen", betonte Mansurow.  RIA Novosti